Satans-Braten

Geschichten aus der Gastronomie und anderen lebensfeindlichen Orten

A bad habit

IMG_0275Zu deutsch :”Eine schlechte Angewohnheit” und genau die , legt unser Kater zur Zeit an den Tag .

Das passt alles in die Kategorie “Was haben wir da bloß angefangen”

Ich hole mal ein bisschen aus .

Man könnte sagen , seine und meine schlechte Angewohnheit , hängen zusammen .

Ja, ich bin Raucher und deshalb ein Schreckgespenst für die “Generation Fit” ,aber rauchen war seit jeher ein Ritual um böse Geister zu verscheuchen z.B. Nichtraucher .

Jedenfalls , rauche ich auf dem Balkon und eines schönen Tages , ist unser Kater mit rausmaschiert , als wäre es schon immer so gewesen .

Man muss dazu sagen , unsere Miezen sind reine Wohnungskatzen -eigentlich .

Nun , ich dachte mir jedenfalls , nimmst Ihn mal mit und schaust was er macht .

Er schaut eigentlich nur nach unten und schnüffelt hier und da mal , soweit kein Problem .

Aaaaber , jetzt kommen wir zum schlechten Teil der Angewohnheit : Dem dicken ist es egal , was für ein Wetter draussen ist und erst recht , welche Tageszeit .

Er weckt mich sogar , nur damit er raus kann .

Ich würde sagen , kein Thema wenn er ein Freiläufer wäre , aber so , muss man immer dabei bleiben , weil wenn er springt , ist das ne Einbahnstrasse -denn hoch kommt er nicht mehr und zurechtfinden , würde er sich glaube ich auch nicht .

Seine Tochter hingegen , ist im wahrsten Sinne der Wortes eine “Schönwetterkatze” ,die geht nur raus , wenn es schön warm und trocken ist .

Die beiden erinnern mich immer an die “Wetterhäuschen” -wenn das Wetter schlecht ist , ist der Mann draussen und die Frau drinne .

Traumberuf Koch

Ich habe von unseren Azubis einen Tip bekommen .

Und was interessiert euch das ?Nun , ich hätte gerne 50min eurer Zeit .

Zumindest , wenn Ihr mal ungeschönt erleben wollt , wie es in der Gastronomie mit Arbeitszeiten und Umgang untereinander aussieht .

Der WDR hat eine schöne Reportage gesendet mit dem Thema Traumberuf Koch .

Teil 1

Teil2

Teil3

Teil4

Teil5

Nun , was denke ich von dieser Reportage ?

Sie ist eigentlich ganz gut , auch wenn mir Dieser “Karsten” mir echt einen Hals vom feinsten beschert hat .

Einen 8Stunden Tag gerichtlich zu erzwingen , was für ein Lutscher , da suche ich mir doch einen anderen Job , wenn ich von 9-17 Uhr arbeiten will .

Und was macht der arme Kleine , wenn er 18 ist ? Dann muss er ran -freut mich , aber ich bezweifle echt , das die Lusche die Ausbildung wirklich fertig gemacht hat .

Aber seine Eltern sind auch nicht besser .

Ein Satz in der Reportage , trifft mein Alltag  ziemlich gut : ” Man muss für diesen Beruf ein Stück weit verrückt sein”

Ja liebe Leute , so ist es -sind wir nicht alle ein bisschen BLUNA ?

Das Probeessen

Jeder Lehrling sollte sich so gut wie möglich auf seine Prüfung vorbereiten .

Bei uns ist es Tradition , das unser Küchenchef seine private Küche zur Verfügung stellt , damit die Azubis Ihr Menü Prüfungsnah kochen können .

Ich war noch nie dabei , weil ich für gewöhnlich in meiner Freizeit einfach mal meine Ruhe möchte .

Aber ich habe mich bequatschen lassen -doch  habe es nicht bereut .

Nur , hätte ich gewusst , das mein Junior-Chef auch da ist , hätte ich es mir überlegt .

So einfach nur um euch den Mund wässrig zu machen , erzähle ich euch ,was es gab .

Pochierter Seeteufel auf Frühlingslauch mit geschmorten Kirschtomaten

***

Perlhuhnbrust in der Kräuterkruste mit glasierten Karotten ,Rahmwirsing und Kartoffelgratin

***

Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sabayon

Ich fühlte mich wie einer von den Fernsehköchen , probieren , bewerten , mäkeln  .

In der Vorspeise hatte Sie kleine Fehler , den Hauptgang hätte ich fast bezahlt und das Dessert war eine optische Katastrophe , aber für die Generalprobe nicht schlecht . 

Allerdings , wie ich andeutete , war die Gesellschaft nicht die Beste .

Unser Juniorchef braucht eine Bühne und hat Sie durch die mir nicht bekannten Gäste auch bekommen -Sie fragten und fragten und fragten -und er stand im Mittelpunkt .

Ausserdem , hat er super leckeren Wein angeschleppt und ich musste noch fahren – verdammt .

Alles in allem , war der Abend aber nett und ungezwungen .

Ich habe dann unsere Köchin , den Juniorchef und seine Freundin nach Hause gefahren und damit war der Abend gelaufen .

Von mir aus können wir das gerne wiederholen , aber das kommt erst wieder im Sommer .

Paradox

Irgendwie komme ich zur Zeit nicht wirklich zum schreiben , wenn ich Zeit habe passiert nichts und wenn ich keine Zeit habe passiert wieder soviel , da könnte ich dann schon Bücher schreiben .

Paradox oder ?

(Für diese Einleitung will ich jetzt aber ein Lob , denn darum geht es garnicht :P )

Eigentlich dreht sich der Artikel um ein paradoxes Zitat meines Küchenchefs , weil unsere Azubine nie ein “Herr” vor seinen Namen setzt ,wenn Sie über Ihn spricht .

Höflichkeit ist eine Tugend , Du Dummbeutel !

Ich bin erstmal auf dem Tisch gelegen , ich konnt nichtmehr .

Das ist ungefähr das gleiche , wenn man sagen würde :” Ich mag Dich echt gerne , Du Wichser”

Aufgrund dieses kleinen Ereignisses , bin ich schon den ganzen Tag dran mir solche Sätze zu überlegen .

Wenn euch schöne einfallen , lasst es mich bitte wissen .

Die Eispanzer rollen wieder

Tief Daisy bringt uns dieses Wochenende : Schnee,Sturm und Eispanzer .

Was sind denn Eispanzer ?

Eispanzer , fahren die Zeitgenossen , wo sich bei Schnee und Eis , mit einem Bullauge eine Übersicht des Strassenverkehrs machen wollen .

Tut mir echt leid , aber ich kann sowas nur als absolut strunzdumm bezeichnen .

Geht man halt mal 10 min früher raus , um das Auto komplett von Schnee und Eis zu befreien .

Nee , da wird dann ein mini Bullauge ausgekratzt , eine 20cm Schneedecke auf dem Auto gelassen , das man ja sich und andere gefährdet .

Mich regt sowas so auf .

Aber machen kann ich eh nichts , das heisst doch , 10 min. früher den Winterdienst antreten .

Also: Weggetreten !

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